Ausstellung „Ankommen“

Bilder von Beate Winkler

Einführende Worte: Carl Aigner, Direktor des Landesmuseums Niederösterreich

„Ein Weg zur Wirklichkeit geht über Bilder. Ich glaube nicht, dass es einen besseren Weg gibt. Stark fühlt sich, wer die Bilder findet, die seine Erfahrung braucht.“ Dieses Zitat von Elias Canetti trifft wie ein Herzschlag das künstlerische Wirken von Beate Winkler.

Erstaunlich ist ihre unglaubliche Sensibilität gegenüber dem Bild und der Farbe. Es sind wunderbare, fast kosmische Erfahrungen.

In ihren Bildern vermittelt sich die Sehnsucht nach dem Weg ins Freie, die Sehnsucht nach der Unendlichkeit, Freiheit zu gewinnen, um zu sich selbst zu kommen.

Gedanken von Beate Winkler zu den Bildern der Ausstellung „Ankommen“:

Als ich ankam
löste sich Sehnsucht
ich betrachte fern und fühle nah
mein Kopf bekommt Wurzeln und meine Beine Flügel
ich begebe mich in den Fluss
gehe und bleibe
bleibe — wohin?

frei und verbunden
mit denkendem Herzen und fühlendem Verstand
vertrauend auf Erde und schwebend im Himmel
eins im Du und Wir — allein
mich wandelnd und verwandeln
ankommen — was ist das?

Presse-Echo

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Falter 25/11, 20. Juni 2011, S. 43
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profil 25/11, 20. Juni 2011
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