Bildgedanken

Ende und Anfang

Anfang ist Ende und Ende wird Anfang
Weite schwebt durch den Raum
nicht zurückblicken und dem Neuen vertrauen
Schwarz löst sich und befreit von Tränen
Tod widerspricht Eindeutigkeit – Kälte, die zur Wärme wird
zurücklassen und sich umformen
in eine andere Wahrnehmung.
Weitenlicht
Meine Lebenswelten zeigen das Gesicht der Sehnsucht
tanzen am eigenen Abgrund zu tiefer Höhe
Schatten berühren mich
spielen und loslassen befreien zur Lust
Hintergrund drängt nach vorn
Gestaltloses und Konturen verbinden sich
zur Leichtigkeit, die den Farben Raum gibt.
Höhentiefe>
Acht ist meine Bestimmung
nicht gekannt und nur in der Suche erahnt
vertiefen und leicht sein – Zwei Sein
Lust am Leben, die nicht verstanden werden will
greifbar und ungreifbar zur gleicher Zeit
Pole und Gegensätze wirken über sich hinaus
werden verloren und finden sich in luftigem Kleid.
Achtersinn
Gelebtes verhallt und versteckte Tore öffnen sich
Fassade zum Du legt ihre Maske ab
begegnen, entdecken und unfertig bleiben
nichts ist abgeschlossen
offen und lebendig – gemeinsam wachsen
Vorstellungen flattern hinweg
Nähe und Distanz verabreden sich zur Balance.
Offenwachsen
Bewegungen werden eins im namenlosen Raum
verändern den Augenblick zu lebendiger Gestalt
Ruhe spannt ihre schimmernden Fäden aus
riechen, schmecken, hören, fühlen, sehen
Eros strahlt in klarem Licht
ein leiser Tanz auf unsichtbaren Zehenspitzen
die sich liebevoll berühren und aufeinander achten.
Bewegungsschimmer
Die Liebe des Inallemsein drängt und erfasst
erscheint und entfleucht
die Liebe des Inallemsein verschwindet, um begriffen zu werden
gesehen in ihren schillernden Facetten
und geheimnisvollen Farben
die immer da sind und jeden Atemzug begleiten
wie die anderen, die auch Heilung sind.
Inallemsein

Als ich Ja sagte zu mir und meinem Leben – Lebenslust

Als ich Ja sagte zu mir und meinem Leben

Als ich Ja sagte zu mir selbst und zu meinem Leben
änderte sich meine Welt.
Achtung gibt Zartem und Starkem, Schwerem und Leichtem Raum,
Offenheit schwebt Sternenwesen entgegen.
Ich berühre Einsamkeit und umfange sie,
ich spüre Ohnmacht, die mich beherrscht und dann geht.
Schmerz löst sich und Vorstellungen verlieren ihre Kraft,
Angst verbindet sich mit Unendlichkeit und fühlt sich geborgen.
Als ich Ja sagte zu mir und meinem Leben 1
Als ich Ja sagte zu mir selbst und meinem Leben
badete mein Auge in Poesie und das innere Kind wuchs mit Erstaunen.
Ich entdecke die Sehnsucht nach Spielerischem und Tanz
und umhülle mich mit dem leichten Schal der Zärtlichkeit.
Mein Herz wird zum Feuer,
Zerbrechliches und Starres wirken zusammen,
Widerstände formen sich um in Leichtigkeit,
in meinem Auge der Liebe, das Krisen zu Chancen werden lässt.
Als ich Ja sagte zu mir und meinem Leben 2
Als ich Ja sagte zu mir selbst und meinem Leben
zeigten sich Menschen in Ruhe und Achtsamkeit.
Staunend begegne ich Hoffnungswesen.
Grauer Nebel der Verlassenheit verbindet sich mit Nichts,
ich bleibe und verwandle - Tanz in der Ruhe des Alterns,
die Schöpfung, für die ich voller Dankbarkeit bin.
Alles verbindet sich, formt sich um und schwebt zu Weichheit in den Tod,
der wie alle Töne und Klänge, Farben und Formen zur Fülle des Lebens gehört.
Als ich Ja sagte zu mir und meinem Leben 3

Lebenslust

Es schwebt die Lust in mein Leben und erdet sich neu,
um zu verändern und sich neu zu formen,
zu vertiefen und in schwingende Höhen zu fliegen,
fliegen, um zu ruhen, fliegen, um sich zu befreien.
fliegen, um zu bleiben und zu spüren.

Spüre meinen Körper, in dem die Weisheit der Schöpfung ruht,
so oft verneint und doch geblieben wie der Atem,
der meine stille Brücke zu dem anderen ist.
Es ist der weiße Lebenshauch, der mir gegeben und genommen wird,
wie das Erstarrte der Bewegung, das im Vertrauen sich zu lösen beginnt.

Lebenslust 1, Ausschnitt

Blauer Wind entlockt der Erde sanfte Melodien,
die mir das Gesicht der Freiheit zeigen,
zerstören und erschaffen, flüstert Eros in seinem alten Lied.
Wachsein, um das Ungelebte zu leben – blaue Schatten der Sehnsucht.
Alles will berührt und angenommen werden im großen Kuss des Lebens.

Grüne Perlen meines Lebens rollen hinweg und gleiten zurück,
um sich zu finden in einer Kette der Zuversicht.
Wut löst sich und zeigt, wie Schwere zur Leichtigkeit erwächst.
Gelb ist aufgehoben im Anderssein des Weiß,
das mir zeigt, dass der Fremde mein Gesicht trägt.

Lebenslust 1, Ausschnitt

Hände streicheln, bis alles bedeckt und begriffen ist.
Das Licht, das mich umgibt, zeigt Sternenaugen,
die mich auffordern zu spielen - erträumt und erlebt.
Sanftheit zeigt ihr kraftvolles Gesicht,
und verbirgt das geheimnisvolle Erwachen.

Schwarz verfließt zum tosenden Gewässer
und Rot zittert dem Abgründigen entgegen.
Das Ahnen bringt das Leben zum Schweben
und gewinnt in seiner zarten Fülle leise Umrisse der Hingabe,
die sich öffnet, um dem Traum entgegen zu wandeln.

Lebenslust 1

Das Begehren drängt mich in die Arme des Umhütetseins,
um mich dem zu überlassen, was mich nicht denkt.
Fallen lassen in den geöffneten Körper des anderen,
der mich ruft, um mit mir den Himmel zu teilen,
in der Lust, die meine Füße kitzelt.

Das Blau meiner Kindheit schenkt mir die Fähigkeit zur Liebe
und den Mut, ihr in die Augen der Verführung zu schauen.
Das Männliche verbindet sich mit meiner weiblichen Gestalt,
um von dem Größeren der Liebe besiegt zu werden,
die mich ständig begleitet, kostbar wie ein sanfter Atemhauch.

Montage Lebensklänge + 3

Sehnsuchtslandschaften

Dreiklang

Lebensimpuls
Die Liebe, die mich meint, trägt und weitet mich,
verzaubert und bezaubert – Elfenbein.
Die Liebe, die mich schuf, lebt das Spiel der geheimnisvollen Zartheit.
Tanzend in der Lust des Goldes stürze ich- und es ändert sich meine Gestalt.
Ungewollt und ungeahnt vertraue ich dem Impuls des Lebens
und nähere mich der, zu der ich bestimmt bin und die über sich hinauswächst.
Lebensimpuls
Anfangsgestalt
Es ist das Lächeln, das alles erhellt und mich meint,
die Weiblichkeit, die wachsen lässt und mein inneres Kind in sich trägt,
das eine Kostbarkeit dem Geduldigen zeigt, der es in der Sehnsucht findet,
unerwartet und ganz anders als gedacht,
als Sternenwesen, das dem Ungelebten entgegenstrahlt,
um alles mit allem zu verbinden und doch immer bei mir zu bleiben.
Anfangsgestalt
Vertrauen
Es sind die Liebe und das Lächeln, die das Vertrauen rufen,
wie das Wasser und den Himmel, den wir zum Leben brauchen,
um uns im Unhaltbaren Halt zu geben, damit wir loszulassen,
was wir ersehnen und uns vom anderen trennt.
Mit offenen Sinnen gehe ich dem Anfang entgegen,
gebannt im Zauber der Leichtigkeit, die mich auf meinem Weg begleitet.
Vertrauen

Wesenskern

Erde drängt zur bewegten Stille,
Ruhe, die sich mit Bewegung verzweigt
Rückkehr zum Wesentlichen, das in seinen Polen ahnen lässt.
Verführt und entführt zu flirrenden Linien zwischen Himmel und Erde,
ein Körper, der sich und andere in Schwingungen bringt,
Farben feiern ihr eigenes Fest und zeigen die Lust, die gelebt werden will.
Wesenskern

Sehnsuchtslandschaft

Erde schenkt mir die Renaissance meiner Sinne
Kraft, die sich mit der Zartheit vereinigen will
in der Sehnsuchtslandschaft, die an mir vorüberzieht.
Geist schimmert hindurch und lässt alles in Blitzesschnelle verändern,
aufgehoben in der Unendlichkeit verbindet sich der Himmel
mit der Stille, die wachsen lässt und neue Kräfte entfacht.
Sehnsuchtslandschaft

Lebenspfade

Loslassen und dem leisen Rufen des Fremden folgen
Schatten bejahen, meinen Zweifel und die zitternde Verunsicherung,
die wie das Wilde immer da waren und mich zu neuen Räumen führen
Spielen, spielen, spielen und mit Vertrauen in die Abgründe schauen,
die tausendfach auftauchen und mir neue Freiheiten schenken
auf den unsicheren Pfaden zu meinem Lebensimpuls.
Lebenspfade

Lustamzu

Lustzu
Die Liebe zu dem anderen zeigt mir, was ich selbst bin,
Getrennt und Eins sein –Erfüllung,
in mir selbst ruhen und doch aufeinander bezogen sein.
Spüren, wie sehr sich mein Körper nach Loslassen sehnt.
Im Vertrauen kann sich die Schöpfung zeigen –immer noch zaghaft.
So wird die Verletzung Teil meiner Heilung.
Lustzu, Ausschnitt
Lustam
Mut bricht aus und zeigt, wie sehr das Vertrauen fehlte.
Das Weibliche dreht und ruht - berührt den anderen.
Das Männliche zieht die Gerade, verweist auf sich und öffnet wieder
Es sind die leichten, feinen Bewegungen, die zu dem Du führen,
im Tanz der Poesie , der mit dem Inallemsein verbindet.
Alles schwingt und will das Leben - das Leben zu leben.
Lustamzu