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Zu meiner Kunst

Schöpferisches Wirken, Kunst und Dialog stehen im Mittelpunkt meines Lebens. Nach leitenden Positionen im Menschenrechtsbereich, bei denen ich Europa institutionell mitgestaltet habe – ich war die erste weibliche Direktorin einer EU-Agentur überhaupt, der heutigen EU-Grundrechteagentur, die sie aufgebaut und lange Zeit geleitet habe- widme ich mich meinen Lebernsthemen „Transformation, Wandel, Übergang und Möglichkeitsräume“ mit Mitteln der Kunst. Von der „Kunst der Möglichkeit“ bin ich dabei fasziniert: kreativ sein, Unverbundenes verbinden, Perspektiven verändern, neue Wahrnehmungsformen finden – in der Kunst ebenso wie in der Gesellschaft. Diese Faszination begleitet mich vom Entstehungsprozess meiner Werke über ihre Vermittlung bis hin zum gesellschaftlichen Dialog, der integraler Bestandteil meiner Projekte ist. Für mich gibt Kunst auch ein Impuls, immer wieder neu zu denken – wie vor einem leeren weißen Blatt.

Diese Haltung setze ich im Dialog in Projekten und Ausstellungen um, die durch Workshops, Diskussionen, Interaktionen und andere Formen der Zusammenarbeit zwischen Kunst und Gesellschaft erweitert werden. Kunst verstehe ich als Möglichkeitsraum – besonders in Zeiten tiefgreifender Veränderung.

Meine Werke aus handgeschöpftem Papier rolle ich ein und aus, lasse sie an der Decke schweben oder befestige sie in verschiedenen Formen an der Wand. Oft sind Teile meiner Malerei verborgen – eingerollt, in Büchern zugeschlagen oder auf der Rückseite bemalt – und doch existieren sie, auch wenn sie nicht sofort sichtbar sind.

Wenn ich meine Papierrollen in den offenen Raum hänge, werden sie zu Spiralen. In diesen Formen spiegeln sich die Sehnsucht und Vision vom Fliegen wider, und ich greife dabei auf eines der ältesten Symbole der Menschheitsgeschichte zurück: die Spirale. Weißes, leeres Papier setze ich bewusst ein – es ist ein Zeichen der Inspiration, ein Raum des „Alles-kann-Sein“.

Durch die Vielfalt der Formgebung meiner Kunst – Bild, Skulptur, Plastik, Malerei, Leerräume als Orte des Möglichen – werden sie zu Symbolen der Wandlungsfähigkeit – zur Kunst der Möglichkeit. Es sind „offene Kunstwerke“ und auch ein Impuls für unsere Gesellschaft, kreativ und offen auf Veränderungssituationen zu reagieren. Zu meinem Verständnis von der Bedeutung von Kunst gerade bei gesellschaftlichen Veränderungsprozessen siehe dazu „Anmerkungen zu meiner Kunst“ und die Seite Autorin.

Preise meiner Werke: sie sind verkäuflich und bewegen sich generell zwischen 200-3600 Euro. Konkrete Preise auf Anfrage: kontakt@beate-winkler.net

Video: Beate Winkler und ihre Kunst (Trailer)

Audio: Menschenbilder – Beate Winkler

Ausstellungen