Bilder im Raum schwebend

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Beate Winkler ist fasziniert von der „Kunst der Möglichkeit“. Das bedeutet für sie, Unverbundenes zu verbinden und neue Wahrnehmungsformen zu finden – in der Kunst und in der Gesellschaft. Diese Faszination begleitet sie vom Entstehungsprozess ihrer Werke über ihre Vermittlung bis hin zum gesellschaftlichen Dialog, der bei ihren Projekten eingebunden ist. Für sie gibt Kunst Impulse, ständig neu zu denken – wie vor einem leeren weißen Papier. Das setzt sie um in ihren Projekten und Ausstellungen, die mit Workshops, Diskussionen, Interaktionen und neuen Formen des Zusammenwirkens zwischen Kunst und Gesellschaft verbunden sind. Kunst als Möglichkeitsraum gerade in Zeiten tiefgreifender Veränderung.

Sie rollt ihre Werke ein und aus, hängt sie an die Decke oder befestigt sie an der Wand in unterschiedlichen Weisen. Teile ihrer Malerei sind vorhanden, aber nicht sichtbar. Durch Hängungen im offenen Raum bringt sie ihre Papierrollen zum Schweben – die Sehnsucht nach dem Fliegen aufgreifend. Durch die Vielfalt der Formgebung ihrer Kunst – Bild, Skulptur, Plastik, Malerei, Leerräume als Orte des Möglichen – werden sie zu Symbolen der Wandlungsfähigkeit- zur Kunst der Möglichkeit. Es sind „offene Kunstwerke“ und ein Impuls für unsere Gesellschaft, kreativ und offen auf Veränderungssituationen zu reagieren. Zu ihrem Verständnis von der Bedeutung von Kunst gerade bei gesellschaftlichen Veränderungsprozessen siehe die Seite Autorin.

Preise ihrer Werke auf Anfrage.


In Vorbereitung: Timisoara, Kulturhauptstadt Europa 2023

2022 wird die Ausstellung „Transforming“ als Auftakt von und im Rahmen des Projekts „visions for a #newTogether“, in der Jecza Gallery, Timisoara, eröffnet. Dieses Projekt, das vom Österreichischen Kulturforum Bukarest zusammen mit Beate Winkler und anderen Organisation gestaltet wird, ist ein offizielles Projekt der „Europäischen Kulturhauptstadt Timisoara 2023“. Ausgangspunkt ist die Ausstellung „Transforming“, in der es wesentlich darum geht, Kunst auch als Ort neuer gesellschaftlichen Initiativen zu begreifen. Das Projekt umfasst unterschiedliche Bereiche und besteht u.a. aus weiteren künstlerischen Arbeiten, Workshops, Dokumentarfilm, Interaktionen und nicht zuletzt aus einem Buch der Visionen für ein „new Together“. Weitere Projekte zu diesem Thema sind in Istanbul, Budapest und Barcelona in Planung.

zum Video in voller Länge mit englischen Untertiteln kommen Sie hier.


Trust/Change

Am 7. März 2019 wurde Beate Winklers Ausstellung „TRUST / CHANGE“ im Österreichischen Kulturforum Warschau eröffnet. Auch hier war sie Impuls und Basis für innovative Formen des Dialogs. Kunst als elementare Ressource in Zeiten tiefgreifender Veränderungen, Perspektivenwechsel, Zukunftsbilder und Interaktion mit den Besucherinnen und Besuchern waren mit der Ausstellung „Trust/Change“ verknüpft. Begleitet wurde sie von Workshops, einer Performance und einer interaktiven Installation von Beate Winkler. Dies wurde zusammengefasst unter dem Titel „Zukunftsbilder für ein neues WIR – Kunst und Dialog“.

Projektbeschreibung „Trust/Change“

Dokumentation zur Ausstellung
„TRUST / CHANGE“

Dokumentation „Trust/Change“


Strong in Hope

Am 11. Januar 2017 wurde ihre Ausstellung „Strong in Hope“ im Österreichischen Kulturforum Berlin eröffnet. Die Ausstellung bildete den Rahmen des Gesamtprojektes „Strong in Hope – Zukunftsbilder für eine neues WIR“, bei dem ca 100 Pionierinnen und Pioniere aus Deutschland und Österreich zusammenkamen, um Zukunftsbilder für ein neues WIR zu entwerfen.

Gerade in Zeiten epochaler Umbrüche vermag Kunst durch ihre Offenheit und Unabhängigkeit ein wichtiger Wegweiser für neue Herausforderungen zu sein. Der künstlerische Diskurs ist dabei – und das zeigt das Werk von Beate Winkler sehr schön – nicht bloß Gegenwartskritik oder gesellschaftliche Opposition, sondern virulente, existentielle Kraft generell. Je weniger sie dabei funktionalisiert wird, umso mehr kann sie Sensorium und Kompass für gesellschaftliche Befundung sein.
Carl Aigner
Direktor Museum NÖ (St. Pölten), zur Ausstellung „Strong in Hope“

siehe auch: Carl Aigner: Kunst als Kompass


Installation „Kunst der Veränderung“

Am 28.03.2017 zeigte Beate Winkler in Berlin im Haus der Bundespressekonferenz die Installation „Kunst der Veränderung“. Auch hier verband sie ihre Kunst mit einem „Talk“.

Talk: Kunst der Veränderung

Bilder der Installation


Weitere Ausstellungen

Ausstellung „Welten – Tore“

Die Ausstellung „Welten – Tore“ war vom 21. Mai bis zum 12. Juli 2012 in der Flughafengalerie Graz zu sehen.

Ausstellung „Ankommen“ Die Ausstellung „Ankommen“ war im „Tempel”, Praterstr. 56, vom 19.Juni.2011 bis zum 30.September 2011 zu sehen.


Bildgedanken

Gelegentlich schreibt Beate Winkler zu ihren Bildern Texte, inspiriert von Suchbewegungen und Lebensthemen.

Bilder von Beate Winkler wurden z.B. in Graz gezeigt. Die Ausstellung „Welten – Tore“ war vom 21. Mai bis zum 12. Juli 2012 in der Flughafengalerie Graz zu sehen.

Ausstellung „Welten – Tore“