Aufbruch
- Untertitel
- Dialog im Zwischenraum
- Zeitraum
- 29. Mai 2026, 18:00–24:00 Uhr
- Ort
- Stephansdom, Wien
Zum ersten Mal in seiner Geschichte öffnet sich der Dachboden des Stephansdoms für eine Kunstausstellung einer breiten Öffentlichkeit. Im Rahmen der Langen Nacht der Kirchen am 29. Mai 2026 zeigen Sabine Maier und Beate Winkler die installative Ausstellung „Aufbruch – Dialog im Zwischenraum“ an einem Ort, der Geschichte, Zuversicht und Wandel in sich trägt.
Unsere Welt verändert sich dramatisch. Deshalb braucht sie nicht nur Räume für den Dialog, sondern auch Zwischenräume, in denen Begegnung und neues Denken möglich sind. Genau diese Möglichkeiten schaffen Maier und Winkler mit ihren Arbeiten: zwischen Vergangenheit und Zukunft, Verunsicherung und Hoffnung, Materie und Bedeutung.
In ihrer Gegensätzlichkeit – z.B. Sabine Maier arbeitet vorwiegend in schwarz-weiß-grau und Beate Winkler ist farbintensiv in ihren Werken; Sabine Maier arbeitet auf dem Boden, Beate Winklers Welt sind die Höhen, das Schweben – ergänzen sich beide Künstlerinnen und verbinden unterschiedliche künstlerische Ansätze.
Es entsteht ein Dialog mit dem Raum, zwischen den beiden Künstlerinnen und den Besucher:innen, die durch Interaktion eingebunden werden. An einem Ort, der Vergangenheit und Zukunft verbindet, werden sie um ihre Träume von einem neuen „WIR“ gebeten.
Zu Sabine Maier
Sabine Maier sammelt das Unsichtbare – Staub und Mikropartikel, die Spuren von Zeit, Geschichte und Erinnerung in sich tragen. Seit 2011 entwickelt sie ihr Langzeitprojekt Microcosmos, das sie von Künstlerateliers zu bedeutenden geografischen und historischen Orten führt. Die Partikel werden konserviert und als Serien geordnet. In der Projektion erscheinen die Fragmente als schwebende, leuchtende Bildkörper zwischen wissenschaftlicher Präzision und poetischer Fragilität. Es ist kein Fotografieren im herkömmlichen Sinn, sondern eine künstlerische Übersetzung von Materie. Räume mit Geschichte bewahren unsichtbare Spuren, die so als fragile Bildarchive erfahrbar werden. Seit über 30 Jahren ist Sabine Maier international tätig, ihre Arbeiten wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. www.machfeld.net